Die CPD
Die Abkürzung CPD steht für Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands.
Wir sind ein ehrenamtlich organisierter Bund aus jungen Frauen und Männern,
in dessen Zentrum das Leben in einer verbindlichen Gemeinschaft steht. Ziel ist es,
Jugendlichen dabei zu helfen, verantwortungsbewusste Persönlichkeiten zu werden,
die demokratisch denken und handeln. Unsere Arbeitsformen entstammen dem Pfadfindertum,
weshalb bei uns generell der Grundsatz
"learning by doing" gilt.
Da wir Teil der evangelischen Jugend sind, spielt dabei auch der Glaube eine Rolle.
Heute zählt die CPD bundesweit etwa 4200 Mitglieder.
Seit 1997 befindet sich der Bundeshof in Birkenfelde im Eichsfeld im Besitz der CPD.
Er dient als Treffpunkt für Gruppen und Veranstaltungen.
Die Kluft oder Tracht der C P D besteht aus einem grauen Hemd und einem Halstuch,
welches je nach Stand grün oder blau ist. Das Tragen der Kluft symbolisiert die
Verbundenheit untereinander, unabhängig von Herkunft und sozialem Stand.
Aufbau
Die kleinsten Gruppen in der CPD bilden Sippen und Meuten.
Dies sind meist Gruppen von 5-20 Pfadfindern. Diese Gruppen
schließen sich wiederum zu Stämmen zusammen. Diese Stämme haben
einen festen Ort, wo die Gruppenstunden der Sippen und Meuten stattfinden.
Meist ist dies eine Kirchengemeinde.
Im Normalfall sind die Stämme in einem Gau gruppiert, welcher als regionale
Gruppierung dient, in der unter anderem auch gemeinsame Fahrten und Lager
organisiert werden. Die nächst größere Gruppierung, der die Gaue angehören
sind Landesmarke, welche einen größeren geografischen Bereich abdecken.
Ausnahmen bieten Stämme und Gaue, welche unmittelbar der CPD angehören,
ohne in einem Gau oder einer Landesmark zu sein.
Stände
Innerhalb der CPD gibt es verschiedene Stände bzw. Altersstufen.
Sie stellen keine Rangordnung dar, sondern sollen aus einer persönlichen Entscheidung heraus
eine altersgemäße Verantwortung für die jeweilige Person darstellen. Bei der Aufnahme in einen
neuen Stand wird ein Versprechen abgelegt, in dem man sich bewusst
für neue Herausforderungen und Verantwortung entscheidet.
Wölfling
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Kinder im Alter von etwa 7-11 Jahren können Wölflinge werden.
Sie tragen ein grünes Tuch und einen Wolfskopf auf der
Brusttasche der Kluft. Die Grundlage der Wölflingsarbeit, welche
größtenteils durch Spiele geprägt ist, bietet das Dschungelbuch.
Eine Gruppe von Wölflingen wird Meute genannt.
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Jungpfadfinder
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Jugendliche im Alter von 11 bis etwa 14 oder 15 Jahren können als
Jungpfadfinder aufgenommen werden. Sie treffen sich in einer Sippe
und tragen ein blaues Halstuch, sowie eine Lilie auf der Brusttasche.
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Knappe
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Während die Arbeit eines Jungpfadfinders sich hauptsächlich auf die
eigene Sippe beschränkt, übernimmt ein Knappe auch Ämter und Aufgaben
im eigenen Stamm. Erkennungszeichen ist eine Nadel mit einer Lilie im Schild,
welche über die Weblilie gesteckt wird.
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Späher
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Ein Späher ist über seinen Stamm hinaus auch im Gau und der Landesmark aktiv.
Sein Erkennungszeichen ist eine Nadel mit Lilienkopf.
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Kreuzpfadfinder
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Kreuzpfadfinder werden nur wenige Pfadfinder. In diesen Stand lassen sich meist
ältere Pfadfinder aufnehmen, welche sich über Gau und Landesmark hinweg
engagieren und eine starke christliche Überzeugung haben. Kreuzpfadfinder
tragen eine Kreuznadel.
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